Dachfenster

Licht, Luft, Ausblick – mehr Wohnkomfort

Bei Häusern mit Giebeldach stellt sich im obersten Stockwerk häufig die Frage nach der passenden – und ausreichenden – Ausleuchtung der Räume. Da zwei Wände des Gebäudes im Obergeschoss quasi durch das Dach ersetzt werden, wären die Räume sehr dunkel, würde man sie nur mit normalen Fenstern ausstatten. Mit Dachfenstern in verschiedenen Varianten und dem entsprechenden Zubehör steht aber eine ebenso einfache wie wirkungsvolle Lösung dieses Problems zur Verfügung.

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Das richtige Fenster für jeden Anspruch

Dachfenster sollen vor allem Licht in den Raum lassen. Daher waren frühe Modelle meist nicht mehr als eine kleine, verglaste Öffnung im Dach. Doch ein Dachfenster soll häufig mehr ermöglichen als nur eine gute Ausleuchtung des Raums. So dient es in manchen Fällen auch als Ausstiegspunkt auf das Dach oder bietet einen Panoramablick auf die Umgebung. Entsprechend gibt es verschiedene Dachfenster-Varianten – im Allgemeinen unterscheidet man die Folgenden:

  • Tageslichtspots
  • Ausstiegsfenster
  • Schwingfenster in mehreren Ausführungen

Tageslichtspots dienen – wie der Name schon vermuten lässt – vor allem dazu, Tageslicht in den Raum zu lassen. Sie sind in der Regel relativ klein und führen über ein Rohr Tageslicht in den darunterliegenden Raum, beispielsweise in ein Zimmer ohne Außenwand, bei dem das mit einem normalen Fenster sonst nicht möglich wäre. Tageslichtspots können zudem mit einem Beleuchtungszusatz ausgestattet werden, der mit einem Leuchtmittel – meist LEDs – auch an regnerischen Tagen oder abends für eine ausreichende und natürlich wirkende Ausleuchtung des Raums sorgt.

Ausstiegsfenster sollen für zusätzliches Licht im Zimmer sorgen und zudem einen einfachen Ausstieg auf das Dach ermöglichen, etwa zur Reinigung des Schornsteins oder wenn Arbeiten am Dach oder am Regenablaufsystem erforderlich sind. Sie lassen sich meist zur Seite öffnen und verfügen als Kaltraumvariante für Dachböden oder ähnliche Räume nur über eingeschränkte Dämmeigenschaften. Es gibt aber auch vollgedämmte Ausführungen für Wohnräume und besonders große Modelle, die als Ausstieg auf Flachdach-Terrassen dienen.

Schwingfenster sind die wohl am weitesten verbreitete Form der Dachfenster. Man unterscheidet hier zwischen dem klassischen Schwingfenster und den Klapp- und Hoch-Schwingfenstern. Beim normalen Schwingfenster bewegt sich das Modell um eine Achse, die genau in der Mitte des Rahmens sitzt. Das ermöglicht eine einfache Bedienung und – da sich das Fenster in der Regel um fast 180 Grad drehen lässt – eine ebenso leichte Reinigung. Auch zum Lüften eignen sich Schwingfenster gut. Möchte man aber ein wenig den Ausblick am Fenster genießen, sind diese Modelle etwas unpraktisch, da der Schwingteil weit in den Raum ragt und so den Zugang zum offenen Fenster erschwert. Eine mögliche Lösung für dieses Problem sind Klapp-Schwingfenster, die sich ebenso öffnen lassen wie normale Schwingfenster, zusätzlich kann der bewegliche Teil aber auch am oberen Ende des Fensterrahmens fixiert werden, sodass das Fenster nur nach oben schwingt. So hat man freien Ausblick, allerdings lässt sich das Fenster im aufgeklappten Zustand auch etwas schwieriger bedienen. Zudem sind Klapp-Schwingfenster in den meisten Fällen teurer als einfache Schwingfenster. Ein Mittelweg aus beiden Varianten stellen Hoch-Schwingfenster dar, bei denen sich der bewegliche Teil entlang einer Achse im oberen Drittel des Fensterrahmens aufklappen lässt. Das erlaubt einen freien Zugang und eine bequeme Bedienung. Allerdings sind Hoch-Schwingfenster jedoch auch merklich kostspieliger.

Der richtige Einbau – mit Eindeckrahmen und Innenfutter

Wie bei jedem anderen Fenster muss auch bei Dachfenstern auf einen fachgerechten Einbau geachtet werden. Hierfür sind vor allem Eindeckrahmen und Innenfutter erforderlich. Der Eindeckrahmen sorgt dafür, dass Regenwasser am Fenster vorbei über das Dach fließt. Zudem verhindert er ein Eindringen von Feuchtigkeit, Staub und Flugschnee. Da der Eindeckrahmen nicht dauerhaft mit dem Fenster verbunden wird, ist ein nachträglicher Austausch des Dachfensters – etwa im Rahmen von Renovierungsmaßnahmen – ohne Weiteres möglich. Das Innenfutter dient zwar vor allem der optischen Gestaltung, da es im Innenraum für einen ordentlichen Übergang zwischen Dach und Fensterrahmen sorgt, es bringt aber auch isolierende Eigenschaften mit. Zudem kann es die Bildung von Kondenswasser einschränken oder im Idealfall sogar ganz verhindern.

Rollos, Rollläden und Zubehör für Dachfenster

Gerade bei Dachfenstern auf der Sonnenseite des Hauses ist eine gute Beschattung dringend zu empfehlen, da sich das Zimmer sonst sehr schnell aufheizen kann. Einfache Rollos sind hier die kostengünstige Variante. Sie werden einfach auf der Innenseite des Fensters angebracht und bieten einen guten Sonnenschutz, außerdem sind sie sehr pflegeleicht. Aufwändiger und teurer sind – meist elektrisch betriebene – Rollläden für Dachfenster. Da sie außen liegen, bieten sie einen besonders guten Schutz vor intensiver Sonneneinstrahlung, zudem sind sie ausgesprochen bequem in der Bedienung. Um den Komfort bei einfachen Rollos – und Fenstern selbst – zu erhöhen, sind aber auch Bedienstöcke erhältlich. Alternativ können Rollos und Dachfenster natürlich auch motorisiert und damit automatisiert werden – wie Sie sehen, steht Ihnen in Sachen Dachfenster also eine große Auswahl zur Verfügung. Überzeugen Sie sich auch von der großen Vielfalt im Kemmler-Onlineshop und finden Sie bei uns das passende Dachfenster inklusive Zubehör.