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top job auswertung kemmler baustoffe
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Kemmler Baustoffe Unternehmensportrait

Ihr Baustoffspezialist seit über 125 Jahren


Die Kemmler Baustoffe GmbH ist mit 24 Niederlassungen der führende Baustoff- und Fliesenfachhändler in Süddeutschland. Das schwäbische Familienunternehmen in fünfter Generation besitzt zudem die 3 Schwesterfirmen Beton-Kemmler, Kemmler-Industriebau und Kemmlit-Bauelemente. Gegründet wurde das Unternehmen Kemmler im Jahr 1885 - doch seit dieser Zeit hat sich vieles verändert: neuartige Materialien, innovative Techniken und neue Anforderungen – aber eines ist stets gleich geblieben: Der Anspruch, den Kunden stets einen bestmöglichen Service und ideale Lösungen zu bieten. Daher versteht sich Kemmler nicht nur als reiner Baustoffhändler, sondern als Partner für Kunden. Dafür bietet Kemmler – neben einem umfassenden Service – natürlich auch ein umfangreiches Sortiment mit großer Auswahl an hochwertigen Baumaterialien.

Die Gründungsphase

pulvermühle dusslingen kemmler
Pulvermühle Dusslingen

Im Jahr 1885 kaufte der Landwirt Michael Pflumm die Pulvermühle bei Dußlingen und nutzte die vom Vorbesitzer übernommenen Anlagen als Mahlmühle für Getreide sowie zur Herstellung von Romanzement und Schiefersteinen. Im Jahr darauf gründete er das Unternehmen „M. Pflumm, Dußlingen“. Im Zuge der Verbreitung des Portlandzements nahm Pflumm die Produktion von Zementwaren vor allem von Röhren auf und baute die Pulvermühle zur Zementwarenfabrik aus. Nach der Heirat mit Pflumms Tochter Margarethe im Jahr 1901 trat der Kaufmann Johannes Kemmler in die Firma seines Schwiegervaters ein. Kemmler modernisierte die Organisation, führte z. B. die doppelte Buchführung ein und sorgte für eine nach der württembergischen Gewerbeordnung vorgeschriebene Arbeitsordnung für die Fabrik. Kemmler überzeugte schließlich seinen Schwiegervater Michael Pflumm, nach einem neuen, verkehrsgünstigeren Standort für das Unternehmen zu suchen. Die Wahl fiel schließlich auf Tübingen.

Die Aufbauphase

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Firmengelände um 1910

Im Februar 1906 kaufte Pflumm ein Industriegelände mit Gleisanschluss in der Reutlinger Straße in Tübingen und errichtete dort eine Zementwarenfabrik. 1908 gründeten Michael Pflumm und Johannes Kemmler unter der gemeinschaftlichen Firma „Pflumm & Kemmler, Tübingen“ eine Zementwarenfabrik und Baumaterialienhandlung. 1910 schied Michael Pflumm aus der Firma aus, die nach Aufgabe des Dußlinger Standortes fortan nur noch in Tübingen tätig war. Mit vorsichtiger Unternehmenspolitik überstand Kemmlers Unternehmen den Ersten Weltkrieg und die anschließende politische und wirtschaftliche Krisenphase. Nach Ende der Hyperinflation begann die Firma zu expandieren. 1925 kaufte Kemmler zusätzliches Betriebsgelände und errichtete neue Produktionsanlagen. Die Anschaffung des ersten Lastwagens führte zu einer erheblichen Erleichterung des Transports, bei dem die Firma bis dahin hauptsächlich auf Pferdefuhrwerke angewiesen war.

Die Modernisierung des Transportwesens schaffte die Voraussetzung, den Absatzmarkt der Zementwarenfabrikation wie auch des Baustoffhandels zu erweitern. Die von Johannes Kemmler propagierte vorsichtige Unternehmensführung in Krisenphasen bewährte sich auch im Zeichen der Weltwirtschaftskrise seit 1929. Die nach der nationalsozialistischen Machtübernahme verstärkt einsetzende Bautätigkeit in Tübingen ließen die Umsätze des Unternehmens ab Mitte der 1930er Jahre wieder anwachsen. 1933 unterzeichnete die Firma Pflumm & Kemmler einen Vertrag mit der Eternit AG, der ihr die Generalvertretung für Eternit-Produkte für das Vertragsgebiet Württemberg inkl. Hohenzollern und Sigmaringen (mit Ausnahme des Oberamtes Ulm) zusicherte. Mit der Eröffnung eines Verkaufsbüros in Stuttgart 1936 expandierte die Firma nun auch räumlich.

Zweiter Weltkrieg und Wiederaufbau

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Firmengelände um 1930

Noch vor Beginn des Zweiten Weltkriegs übergab Johannes Kemmler 1939 die Leitung des Unternehmens an seinen Sohn Hans Kemmler (1909–1973), der nach Abschluss seines wirtschaftswissenschaftlichen Studiums seit 1934 bereits im Unternehmen mitgearbeitet hatte. Hans Kemmler war kein aktives Mitglied der NSDAP, partizipierte mit seinem Unternehmen aber am nationalsozialistischen Kriegsgefangenen- und Zwangsarbeitersystem. In der zweiten Kriegshälfte spezialisierte sich die Firma im Zeichen des alliierten Luftkriegs vor allem auf Betonfertigteile für den Luftschutz. Im April 1945 wurde das Firmengelände bei einem Luftangriff beinahe vollständig zerstört. Im Zeichen eines kontingentierten Marktes unter französischer Besatzungsherrschaft gelang es Hans Kemmler, seine Firma als Produzenten von Zementwaren sowie als Baustoffgroßhandel wieder zu etablieren. Mit der Währungsreform 1948 nahm die Firma Pflumm & Kemmler mit der Herstellung von WC-Trennwänden aus Eternit eine neue Produktion unter dem Namen Kemmlit auf. 1949 wurde in Stuttgart eine erste Filiale eröffnet, 1956 folgte die zweite Niederlassung in Münsingen.

Wachstum und Spezialisierung

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Donaueschinger Firmengebäude 1968

Nach einem Unfall seines Vaters Hans Kemmler 1956 trat Peter Kemmler in das Familienunternehmen ein. Die kommenden Jahrzehnte standen im Zeichen eigenfinanzierten Wachstums und Spezialisierung. Kemmler behielt nur Aktivitäten bei, in denen gesteigerte Marktanteile zu erwarten waren und mit denen die Firma dem jeweiligen Marktführer zumindest ebenbürtig werden konnte. Die Produktionsaktivitäten wurden 1962 (Betonwerk nach Hirschau) und 1972 (Kemmlit nach Dußlingen) an eigene Standorte verlegt, um diesen dort größere Entfaltungsmöglichkeiten zu geben. Ab 1967 entwickelten sich aus der Einzelfirma Pflumm & Kemmler die vier rechtlich selbständigen Schwesterfirmen Kemmler Baustoffe GmbH, Kemmlit Bauelemente GmbH, Beton Kemmler GmbH (seit 1987) sowie Kemmler Industriebau GmbH (seit 2006). Seit Anfang der 1960er Jahre spezialisierte sich Kemmler für Fliesen.

In den 1970er Jahren baute das Unternehmen dann auch in vielen Niederlassungen großflächige, aufwändig gestaltete Fliesenausstellungen für den Exquisitbereich auf. Der gesteigerte Privatbedarf und die zunehmende Konkurrenz durch die neu entstehenden Baumärkte führte in den 1980er Jahren zu einem ergänzenden Aufbau von einfach strukturierten Fliesen-Märkten für den preisgünstigen Bereich. Diese Spezialisierung im Bereich Fliesen wurde auf andere Produktbereiche übertragen.

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Donaueschinger Gartenausstellung 1974
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Büro 1969

1987 wurde Kemmler Baustoffe organisatorisch in Bereiche aufgegliedert und seitdem weiter angepasst: Dachbau, Ausbau, Trockenbau, Hoch-, Tief- und Gartenbau sowie Fliesen-Ausstellungen und Fliesen-Märkte. Grundgedanke dieser Spaltung war, besser auf die spezifischen Bedürfnisse der unterschiedlichen Kundengruppen und Gewerke eingehen zu können. Jeder Verkäufer sollte sich voll auf eine Kundengruppe und den entsprechenden Sortimentsbereich spezialisieren. Dieses Konzept des „Multi-Spezialisten“ wurde seit Ende der 1980er Jahre auf alle bestehenden und ebenso auf die neu hinzugekommenen Niederlassungen übertragen und durch ein Lager- und Logistikkonzept ergänzt.

fliesentheke kemmler 1991
Fliesentheke Donaueschingen 1991
donaueschingen kemmler altes lager
Regallager 1966

Dr. Marc Kemmler trat 1993 in das Familienunternehmen ein, das nunmehr in fünfter Generation von der Familie geleitet wird. In den vergangenen Jahren wurde Kemmler mehrmals mit dem Qualitätssiegel TOP JOB ausgezeichnet. Im Jahr Am 10. Dezember 2013 eröffnet Kemmler einen Online-Shop, von nun an können Baustoffe auch über das Internet bezogen werden. Zudem digitalisiert sich Kemmler in vielen verschiedenen Bereichen, um den Kundenservice zu verbessern, so zum Beispiel das Lagerverwaltungssystem (LVS), mit dem Kunden schnell und zuverlässig bedient werden können.

fliesenausstellung kemmler 1972
Fliesenausstellung 1972
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Fliesenausstellung 2018
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