randsteine

Randsteine setzen - mit wenig Aufwand zu einem schöneren Garten

Randsteine tragen elementar zu einem stimmigen Gesamtbild Ihres Gartens bei. Als optisch ansprechende Abgrenzung zwischen Beeten, Rasenflächen und Wegen sorgen sie für einen klaren und aufgeräumten Look. Mit stilvollen Randsteinen zaubern Sie einen sanften Übergang und verleihen gepflasterten Flächen mehr Stabilität. Darüber hinaus sorgen Randsteine für eine echte Erleichterung bei der täglichen Gartenarbeit. Sehr ästhetisch wirken Randsteine aus Naturstein, die mit ihren natürlichen Musterungen eine ganz besondere Atmosphäre erschaffen. Randsteine zu setzen erfordert keine fundierten Kenntnisse. Mit ein wenig handwerklichem Geschick und der richtigen Verlegetechnik können auch Sie Ihre gewünschten Randsteine fachgerecht nach Ihren eigenen Vorstellungen verlegen. Dank unserer praktischen Tipps ist es ganz leicht, Randsteine selbst zu setzen.

Für ein Maximum an Vielfalt - individuelle Randsteine für jeden Geschmack

Grundsätzlich kann man Randsteine nach verschiedenen Kriterien auswählen. Im Wesentlichen spielen Material, Größe, Form, Farbe und Einsatzbereich eine Rolle. 

Betonrandsteine

Betonrandsteine werden, wie der Name bereits sagt, aus Beton gefertigt. In der Regel bewegt sich das Farbspektrum von Beige über Anthrazit und Grau bis hin zu Schwarz. Die Steine sind relativ lang und von geringer Höhe und eignen sich ideal zur Beeteinfassung, zur Begrenzung von Gartenwegen oder als Rasenabschluss.

Natursteine

Natursteine gibt es, je nach der gewünschten Funktion, in zahlreichen Varianten. Für den Einsatz als klassische Randsteine empfehlen sich kleinere quadratische Steine. Aus größeren Steinen lassen sich wunderschöne kleine Mauern zur Abgrenzung der verschiedenen Bereiche im Garten errichten. In Form und Farbe gibt es ein breites zur Verfügung stehendes Spektrum. Hier ist bestimmt für jeden Geschmack das Passende dabei.

Metall-Rasenkantensteine

Metall-Rasenkantensteine bestehen aus verzinktem biegsamem Blech und lassen sich besonders einfach verlegen. Ihre Kanten lassen sich individuell anpassen und um bis zu 90 Grad knicken. Ob zur Beeteinfassung, oder als Rasenabschluss - Metall-Rasenkantensteine sind eine preisgünstige Alternative zu "echten" Steinen.

Rasenmähkante

Die Rasenmähkante zeichnet sich durch eine sehr geringe Steinhöhe aus, die einen für den Rasenmäher befahrenen Steinrand ergibt. Ob als Rasenabschluss, Einfassung von Gartenwegen oder Beetbegrenzung - die aus Beton gefertigten Randsteine erfreuen sich großer Beliebtheit. 

L-Steine

Ihren Namen haben die aus Beton gefertigten L-Steine von der wie ein L geformten Optik. Es handelt sich um eine sehr stabile Winkelstützwand, die auch bei der Hangbefestigung wertvolle Dienste leistet. Auch zur Hofeinfassung, zur Beetbefestigung und als Rasenabschluss sind L-Steine sehr gut geeignet.

Palisaden

Bei Palisaden oder auch Kleinpalisaden handelt es sich um senkrecht nebeneinander platzierte Pfähle aus Beton oder Holz. Sie werden häufig zur Gestaltung von Treppen aber auch als Beetbegrenzung, Rasenabschluss oder zur Einfassung von Gartenwegen eingesetzt. Mit ihnen lassen sich sowohl Eckpalisaden als auch Rundpalisaden errichten.

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Was Sie beim Randsteine setzen beachten sollten


Randsteine eignen sich besonders gut für eine stilvolle Einfassung von Beeten, Wegen oder Gartenflächen. Hier verleihen sie dem Garten nicht nur ein ordentliches Erscheinungsbild, sondern leisten auch wertvolle Dienste bei der Gartenpflege. Sie schützen vor der Ausbreitung von Unkraut und erleichtern das Rasenmähen.
Insbesondere L-Steine eignen sich darüber hinaus auch zur Hangbefestigung. Je nach Ausführung und den Begebenheiten vor Ort ist es sogar möglich ganze Abhänge mit L-Steinen zu sichern. Bei diesen Varianten würde man allerdings nicht mehr von Randsteinen sprechen. Eine Montage in Eigenleistung ist hier ebenfalls nicht zu empfehlen.
Für die Randbefestigung von Beeten und Co. können Sie unbedenklich selbst Hand anlegen. Dabei werden die Randsteine in ein Betonbett gesetzt. Sie benötigen einen frostsicheren Unterbau aus Kies, Sand und Beton.

Rand- & Bordsteine im Garten setzen - gewusst wie

Bevor Sie mit dem Verlegen beginnen, sollten Sie sich Gedanken darüber machen, welche Randsteine am besten zu dem bereits bestehenden Ambiente passen. Möchten Sie Akzente setzen oder bevorzugen Sie ein homogenes Erscheinungsbild? Für kleinere Flächen sollten Sie kleinere Steine wählen, für größere Regionen entsprechend größere Randsteine. Ein Betonbett ist zwar nicht zwingend erforderlich, verhindert aber ein langsames Absinken der Steine im Erdreich oder eine eventuelle "Schieflage".
Auch wenn es zunächst mit höherem Aufwand verbunden ist, zahlt sich ein Setzen in Beton langfristig aus. 

Die Vorbereitungen

Zunächst sollten Sie sich den Untergrund vorbereiten und die für Ihre Arbeiten benötigten Werkzeuge und Materialien auswählen.

Die Material- und Werkzeug-Liste

  • Eimer
  • Schaufel
  • Schubkarre
  • Gummihammer
  • Metermaß
  • Richtschnur
  • Baukübel
  • Pflastereisen
  • Rüttelplatte
  • Sand-Kies-Mischung
  • Beton
  • Randsteine

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Randsteine setzen


Im ersten Schritt spannen Sie die Richtschnur entsprechend dem gewünschten Verlauf Ihrer Randsteine. Die Höhe der Schnur sollte dabei in etwa der gewünschten Oberkante der zu setzenden Steine entsprechen. Nun müssen Sie mit dem Spaten einen Graben ausheben, der eine Breite von ca. 15 bis 20 cm und eine Tiefe von etwa 20 cm zuzüglich 1/4 bis 1/3 der Steinhöhe haben sollte. Es folgt eine Befüllung mit einer 10 bis 15 cm starken Schicht aus frostsicheren Materialien. Hierzu eignet sich zum Beispiel ein Gemisch aus Sand mit Kies oder Schotter. Mit einem Flachrüttler oder der Rüttelplatte wird nun die Fläche verdichtet. Sollte es hier Probleme geben, können Sie das Sand-Kies-Gemisch auch durch Beschweren, also mit mechanischem Druck verdichten. Im nächsten Schritt geht es daran, ein Betonfundament zu gießen.

Füllen Sie von dem zuvor gemäß der Anleitung angerührten Beton ein Fundament mit einer Höhe von mindestens 10 bis 15 cm ein. Gehen Sie dafür abschnittsweise vor, damit der Beton beim Einsetzen der Steine noch nicht völlig ausgehärtet ist. Setzen Sie die Randsteine auf den noch frischen Magerbeton mit einer Einbindetiefe von 1/4 bis zu 1/3 der jeweiligen Steinhöhe und richten Sie sie exakt aus. Klopfen Sie die Steine mit dem Gummihammer fest, damit sie sich mit dem feuchten Beton ohne Bewegungsspielraum verbinden. Kontrollieren Sie Ihre Arbeit, denn nach dem Aushärten des Betons sind keine Korrekturen mehr möglich. Abschließend gießen Sie zur Stabilisierung der Randsteine etwas Beton vor und hinter die Steine. Nur so ist gewährleistet, dass sich die gesetzte Konstruktion nicht verschiebt.

Wichtige Tipps und wie Sie Fehler vermeiden können

Das A&O beim Setzen von Randsteinen ist ein solides Fundament. Nur ein gut verdichteter Untergrund bietet langfristig genügend Stabilität. Insbesondere auf sandigem Boden kann es sonst noch nach Jahren durch das Absenken des Bodens zum Reißen der Fugen oder einem Kippen der Steine kommen. Wichtig ist dabei auch das Verenden eines Sand-Kies-Gemischs. Der Verzicht auf Sand begünstigt einen eventuell später einsetzenden Absenkungsprozess. 

Sollten Sie sich für eine Befestigung mit Natursteinen entschieden haben, kann es vermehrt zu Unkrautwucherungen zwischen den Steinen kommen. Reißen Sie diese unbedingt regelmäßig aus oder verwenden Sie einen ökologischen für Natursteine geeigneten Unkrautvernichter. Die Kraft der Pflanzen sollte man nicht unterschätzen. Zudem sieht es natürlich auch nicht sehr schön aus, wenn sich Disteln und Co. hier ihren Weg bahnen. Üblicherweise sind Randsteine perfekt dazu geeignet, das Übergreifen des Unkrautwuchses zu verhindern.

Was Sie bei Natursteinen zusätzlich beachten sollten

Natursteine überzeugen nicht nur durch ihre ausdrucksstarke Optik, sondern auch durch ihre Robustheit. Nichtsdestotrotz sollten sie gepflegt werden, damit man für viele Jahre Freude an ihnen hat. Hochdruckreiniger sind ein absolutes No-Go. Auch säurehaltige Reinigungsmittel können den Steinen sehr zusetzen. Verwenden Sie einen neutralen Reiniger auf alkalischer Basis. Der Stein wird durch sie optimal gereinigt und gepflegt.

Darüber hinaus bildet sich durch das Eindringen in den Stein eine Schutzschicht. Vor der Reinigung sollten Sie grobe Verschmutzungen zum Beispiel mit einem Besen entfernen. Wenn Sie sich nicht sicher sind, wie Sie Ihre Natursteine am besten pflegen, befragen Sie im Zweifelsfall einen Fachmann. Ungeeignete Mittel können Ihre Steine nachhaltig schädigen. Hierzu zählt auch Streusalz. Achten Sie daher darauf, dass Ihre Steine im Winter nicht damit in Berührung kommen. Beim Verdunsten des in den Stein eindringenden Salzwassers können sich Risse bilden. Verwenden Sie statt Streusalz lieber umweltfreundliche Alternativen wie Split oder speziellen Sand.

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Randsteine kaufen oder Alternativen nutzen?


Randsteine können in der Regel immer wieder verwendet werden. Es spricht also nichts dagegen, gebrauchte Randsteine zu nutzen. Mit einem Dampfstrahler können Sie die sich auf dem Beton befindlichen eventuellen Verfärbungen und Moos mühelos entfernen. Statt Ihre Randsteine im Fachhandel oder im Baumarkt zu kaufen, machen Sie sich einfach im Internet oder in Kleinanzeigen auf die Suche nach geeigneten Steinen. Eine weitere Möglichkeit ist es, Randsteine selber zu gießen. Es gibt entsprechende Formen im Handel, mit denen Sie Ihre Betonrandsteine selbst herstellen können. Wenn Sie sich eine individuelle Gestaltung wünschen, können Sie die benötigten Formen auch aus Holz anfertigen.

FAQ. Immer wieder gestellte Fragen im kurzen Überblick

 

Wie werden Randsteine gesetzt?

Randsteine werden in ein mit Beton ausgegossenes Fundament gesetzt.

Wie tief muss man Randsteine setzen?

Randsteine sollten bis zu einem Viertel, bzw. einem Drittel ihrer Höhe im Fundament eingebettet werden. 

Was kostet es, Randsteine zu setzen?

Je nach der gewählten Art der Randsteine können die anfallenden Kosten stark variieren.

Welchen Mörtel sollte man für Randsteine verwenden?

Am besten eignet sich zum Fundamentaufbau Magerbeton.

Kann man Randsteine alleine setzen?

Prinzipiell ja. Allerdings gilt wieso oft - zu zweit geht es schneller und leichter. 

Eignen sich Randsteine zum Einfassen eines Hügelbeetes?

Werden die Steine gut einbetoniert, ist auch dies möglich.

Kann ich statt eines Gummihammers auch einen Metallhammer verwenden?

Nein! Dies würde zu einer Beschädigung der Steine führen.

Wie lange sollte der Beton aushärten?

Der Beton benötigt etwa drei Tage. Bis dahin sollten Sie mit einer eventuellen Bepflanzung oder sonstigen Belastungen warten. 

Sollte ich immer die exakt benötigte Anzahl an Randsteinen kaufen?

Kaufen Sie stets einige Steine mehr! Es kann sein, dass Sie ein paar Steine passend zuschneiden müssen oder sich gar vermessen haben.

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