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Abdichten und Dämmen mit Bauschaum

Bauschaum ist wohl einer der vielseitig verwendbarsten Baustoffe, der bei keinem Hobbyheimwerker fehlen sollte. Ob füllen, fixieren, dämmen oder mit Bauschaum abdichten, es gibt fast nichts, was man mit dem auch als Montageschaum oder PU-Schaum bekannten Material nicht verschließen kann. Aber Achtung, beim Abdichten mit Bauschaum, ebenso wie beim Dämmen mit Bauschaum, gibt es einiges zu beachten. Wichtig ist neben der Auswahl eines hochwertigen Bauschaums auch eine fachgerechte Anwendung. Wie aber gelingt das Abdichten mit Bauschaum und was macht PU-Schaum zum Dämmen oder Abdichten eigentlich so unersetzlich? Genau damit haben wir uns in diesem Artikel beschäftigt.

Was ist Bauschaum?

Wenn Sie mit Bauschaum abdichten wollen, kaufen Sie einen sogenannten PU-Schaum, der zum größten Teil auf Polyurethan basiert. Dabei handelt es sich um Kunststoffe oder Kunstharze, die sich je nach Art der Herstellung in unterschiedlichen Konsistenten zeigen. Man unterscheidet hier Einkomponenten- und Zweikomponenten-Bauschaum. Während der 1K-Bauschaum durch die Umgebungsfeuchtigkeit schnell härtet und eine besonders gute Haftung zeigt, muss 2K-Bauschaum zunächst mit einem speziellen und separaten Härter gemischt werden. Beim Abdichten mit Bauschaum von Fensterbänken, zum Ausschäumen von Mauerfugen oder zum Montieren von Dämmplatten hat sich der Einkomponenten-Bauschaum bewährt, während Zweikomponenten-Bauschaum mit einer höheren Festigkeit und dem schnelleren Aushärten sowie dem erhöhten Volumen zum Füllen von größeren Hohlräumen geeignet ist. 1K-Bauschaum wird aufgrund seiner unkomplizierten Anwendung für den normalen Heimwerkerbedarf bevorzugt gewählt.

Das sollten Sie beachten, wenn Sie mit 1K-Bauschaum abdichten

Für das Abdichten mit 1K-Bauschaum sollten Sie im Vorfeld für die idealen Rahmenbedingungen sorgen. Das bedeutet, schaffen Sie eine hohe Umgebungstemperatur und stellen Sie eine hohe Umgebungsfeuchtigkeit sicher. Nur so kann der Bauschaum richtig aushärten und die nötige Stabilität entwickeln. Die Luftfeuchtigkeit sollte mindestens bei 30 % und die Temperatur zwischen 15 und 25 Grad Celsius liegen. Sollten Sie mit Bauschaum in trockenen Räumen etwas abdichten wollen, so können Sie die Luftfeuchtigkeit mit einem Wasserzerstäuber anheben. PU-Schaum lässt sich unglaublich vielseitig nutzen und bearbeiten. Sie können mit ihm montieren, ihn zum Füllen nutzen, mit Bauschaum abdichten und dämmen, kleben, formen und etwas fixieren, ihn nach dem Aushärten schleifen, schneiden oder sägen, ihn überputzen, lackieren und mit Farbe streichen. Nachfolgend verraten wir Ihnen, wie Sie mit Bauschaum abdichten und dämmen.

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So gelingt das Abdichten mit Bauschaum

Bauschaum bringt den Vorteil mit, dass er über ausgezeichnete Dämmeigenschaften verfügt. Er eignet sich zur Anwendung auf nahezu allen Untergründen wie Beton, Putz, Mauerwerk, Holz und Zement. Beim Abdichten mit Bauschaum sollten Sie darauf achten, dass die Oberfläche staubfrei und trocken ist. Bauschaum eignet sich hingegen nicht für Kunststoffflächen oder unbehandelten Gips. Achten Sie beim Kauf auf einen spreizdruckfreien Montageschaum. Damit verhindern Sie, dass der Bauschaum durch den Druck, der entsteht, wenn er aufquillt und an Volumen gewinnt, Schaden nimmt. Ein weiterer Pluspunkt, vor allem beim Dämmen mit Bauschaum: Nach dem Aushärten ist er wasserunempfindlich und nimmt kaum Wasser auf. Bevor Sie mit dem Auftragen eines 1K-Bauschaums beginnen, schütteln Sie die Dose zunächst kräftig. Nur so ist sichergestellt, dass sich alle Wirkstoffe miteinander verbinden und der Bauschaum seine Wirkung entfalten kann. Das zeigt sich bei einem 2K-Bauschaum noch wichtiger, denn nur so verbinden sich die beiden Komponenten miteinander. Achten Sie bei der Anwendung von 1K-Bauschau, dass Sie die richtigen Raumbedingungen schaffen. Sie erinnern sich: Zum Abdichten mit Bauschaum sollte die Luftfeuchtigkeit rund 30 % betragen und die Temperatur zwischen 15 und 25 Grad Celsius liegen. Befeuchten Sie darüber hinaus den Untergrund, den Sie abdichten wollen. Ideal zur Arbeit mit Bauschaum geeignet sind Schaumpistolen. Sie machen ein exaktes und sauberes Arbeiten beim Abdichten mit Bauschaum möglich. Sie können dabei sogar in Etappen vorgehen. Sind alle Voraussetzungen erfüllt, halten Sie die Dose kopfüber und betätigen Sie das Dosenventil, indem Sie darauf Druck ausüben. Tragen Sie den Bauschaum entlang der zu dämmenden Fläche auf. Gehen Sie dabei vorsichtig vor und versuchen Sie eine Überdosierung zu vermeiden, denn nach dem Dämmen mit Bauschaum quillt dieser noch auf. Bei 2K-Bauschaum sogar um bis zu 50 %. Nach dem Abdichten ist der Bauschaum schon nach einer viertel Stunde in der Außenschicht gehärtet. Die Innenschicht ist nach einer Stunde bereits dabei auszuhärten. Nach mehreren Stunden können Sie den Bauschaum, wenn gewünscht, weiterbearbeiten, da er jetzt voll belastbar ist. Und sollte beim Abdichten mit Bauschaum mal etwas schiefgehen, müssen Sie sich keine Sorge machen. Aceton sorgt dafür, dass Sie noch nicht gehärteten PU-Schaum schnell entfernen können. Gehärteter Bauschaum lässt sich hingegen mit einem Spachtel oder Schaber lösen.

Mit Bauschaum von Kemmler abdichten

Bei uns von Kemmler finden Sie eine große Auswahl an hochwertigem PU-Bauschaum und können so gemäß Ihrem Bedarf dämmen und abdichten. Sollen Sie noch Fragen haben, sind wir per E-Mail, telefonisch oder in einer unserer Filialen persönlich für Sie da und helfen Ihnen bei Ihrem Projekt und dem Abdichten mit Bauschaum.

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