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Gehörschutz – was ist zu beachten?

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Lärm ist allgegenwärtig und oft können wir ihm nicht einmal entgehen. Das gilt vor allem für Arbeiter und Hobby-Handwerker, die rund ums Haus oder im Garten einer Beschäftigung nachgehen. Viele Maschinen erzeugen Lärm in einer problematischen Lautstärke - vom Aufsitzrasenmäher über die Motorsäge bis hin zum Bohrhammer. Ein Gehörschutz gehört bei der Arbeit daher zur Grundausrüstung, auf die Sie unter keinen Umständen verzichten sollten. 

Gehörschutz? Oder warum Lärm ein Problem ist

Wer zu lange einem hohen Lärmpegel ausgesetzt ist, kann Kopfschmerzen und Schwindel erleiden. Bei manchen Menschen tritt auch Übelkeit auf. Mit Lärm gehen zudem Bluthochdruck, Schlafstörungen oder Herz-, Kreislauferkrankungen einher, weil er auf das vegetative Nervensystem einwirkt. Klingt der Lärm ab, lassen diese Symptome in der Regel wieder nach. 

Das Gehör behält aber Schäden zurück, wenn durch eine dauerhafte Beschallung die empfindlichen Haarzellen im Ohr absterben. Das macht sich etwa in einer Hörminderung oder auch durch anhaltende Ohrgeräusche (Tinnitus) bemerkbar. Manche Schäden lassen sich lindern oder beheben, doch das funktioniert nicht immer. Letztendlich leidet die Lebensqualität. Es ist daher wichtig, dass Sie sich vor übermäßigem Lärm schützen. 

Wo fängt Lärm an und wann benötigen Sie einen Gehörschutz?

Die Lautstärke von Geräuschen wird in Dezibel (dB) angegeben. Ab 120 dB ist ein Geräusch so laut, dass wir einen Schmerz wahrnehmen. So laut ist zum Beispiel ein Düsenflugzeug. Eine Kreissäge liegt mit 110 dB nur knapp unter der Schmerzgrenze. Doch bevor der Schmerz beginnt, kann Lärm bereits schädliche Auswirkungen haben. Ab 80 dB ist ein Gehörschutz bereits sinnvoll. Das ist die Lautstärke, die ein Motorrad erzeugt. Ab 85 dB sind Arbeitgeber verpflichtet, ihren Mitarbeitern einen Gehörschutz auszuhändigen. 

Statten Sie sich mit einem Gehörschutz aus

Auf Baustellen lohnt es sich vorzusorgen und einen Gehörschutz zu tragen. Auch im privaten Bereich ist der Einsatz eines Gehörschutzes empfehlenswert, zum Beispiel auf Musik-Festivals, in der Disko oder beim Rasenmähen. Dabei sind die Helfer für ein gesundes Gehör sehr günstig, wenn man ihren großen Nutzen betrachtet. Ein gutes Gehör ist unbezahlbar. 

Viele Arbeitsgeräte rund um Haus und Garten erzeugen eine Lautstärke von 80 oder mehr dB. Wie laut eine Maschine im Einsatz wirklich ist, müssen Sie nicht extra messen. Das erfahren Sie in den beiliegenden Datenblättern oder in der Gebrauchsanweisung. Diese sollten Sie also immer zur Hand haben und aufbewahren. 

Was ist wichtig bei der Auswahl eines Gehörschutzes?

Wenn Sie entschieden haben, sich einen Gehörschutz zu besorgen, haben Sie schon den Grundstein für ein langfristig gesundes Gehör gelegt. Trotzdem gibt es bei der Auswahl einiges zu beachten, damit der Schutz auch die optimale Wirkung entfalten kann. Das wichtigste, was Sie beim Kauf beachten sollten, ist die richtige Passform. Suchen Sie ein Modell aus, das genau zu Ihnen passt. 

Kapselgehörschutz: Angenehm und effektiv

Ein Kapselgehörschutz ist angenehm zu tragen, weil er auf der Haut neben den Ohren aufliegt und gut gepolstert ist. Er entspricht von der Bauweise den On-Ear-Kopfhörern, kommt aber meist ohne Tonausgabe daher. Der Schutz sollte eng anliegen, aber immer noch komfortabel sein. Denken Sie daran, dass Sie Ihr Modell bei bestimmten Arbeiten vielleicht sehr lange tragen werden. Wer zum Beispiel stundenlang Rasen mäht, wird einen komfortablen Sitz schnell zu schätzen wissen. 

Lassen Sie nicht zu, dass Ihr Exemplar nicht ganz dicht sitzt. Jede Lücke, und ist sie auch noch so klein, bietet dem Lärm die Gelegenheit, doch noch in Ihr Ohr zu gelangen. Zudem ist ein wenig Druck gegen den Kopf notwendig, damit der Gehörschutz stabil sitzt. So können Sie sich bei der Arbeit frei bewegen, ohne dass Sie Sorge haben müssen, dass der Schutz vom Kopf rutscht. 

Alternativen zum Kapselgehörschutz

Wenn Sie stark unter den Kapseln schwitzen und dies als unangenehm empfinden, stehen Ihnen Alternativen zur Verfügung. 

Gehörschutzstöpsel werden direkt vor die Gehörgänge gelegt. Sie haben den Vorteil, dass sie auch tiefe Töne zuverlässig abwehren. Manche Menschen vertragen Kapseln jedoch besser, weil diese nicht in die Nähe der sensiblen Bereiche im Ohr gelangen und dort auch keinen unangenehmen Druck auslösen. Beim Kauf von Gehörschutzstöpseln haben Sie die Wahl zwischen wiederverwendbaren und nicht wiederverwendbaren Varianten. Zudem finden Sie welche mit oder ohne Sicherheitsband. 

Der Bügelgehörschutz vereint die Vorteile von Kapseln und Stöpseln. Sie können ihn während der Arbeit jederzeit von den Ohren entfernen und um Ihren Hals legen, ohne ihn vollständig ablegen zu müssen. Dadurch sparen Sie sich bei ständigem Auf- und Absetzen Zeit. Bei Hitze oder anstrengenden Arbeiten bleibt die Haut um Ihre Ohren zudem trocken. Hinzu kommt, dass Sie trotz Bügelgehörschutz weiterhin gut die Richtung orten können, aus der die Geräusche kommen. 

Wann Sie den Schutz für das Gehör aufsetzen sollten

Sie befinden sich in der Nähe einer Lärmquelle? Liegt die Lautstärke bei 80 dB oder höher, ist es sinnvoll, dass Sie den Gehörschutz sofort aufsetzen. Jede Minute ohne Schutz kann Folgen für Ihr Gehör haben. Beachten Sie dabei, dass die Entfernung zur Lärmquelle eine Rolle spielt. Umso weiter Sie von der Quelle entfernt sind, desto geringer ist die Lärmbelastung. 

Kann man den Gehörschutz mit anderen Personen teilen?

Manche Arbeitgeber stellen nicht allen Mitarbeitern einen eigenen Kapselgehörschutz zur Verfügung. Das ist in Ordnung, solange die Produkte nach jedem Einsatz sorgfältig gereinigt werden, damit die Hygiene gewährleistet ist. 

Sie sollten Ihren Gehörschutz ansonsten nicht mit anderen teilen. Es ist möglich, dass über die Oberflächen Infektionen übertragen werden. Durch regelmäßige Reinigungen kann empfindliches Material auf Dauer zudem porös werden. Wenn jeder Mitarbeiter ein eigenes Modell nutzen kann, lässt es sich hygienisch und dauerhaft verwenden.