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Kabelschutzrohr & Zubehör

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PE-HD Kabelschutzrohr DN 110
50 m/Ring, mit Muffe,schwarz, außen gewellt, innen glatt



PE-HD Kabelschutzrohr DN 75
50 m/Ring, mit Muffe, schwarz, außen gewellt, innen glatt



PE-HD Kabelschutzrohr DN 50
50 m/Ring, mit Muffe, schwarz, außen gewellt, innen glatt



Hegler HEKAPLAST Verbindungsmuffe D...
für HEKAPLAST Kabelschutzrohr



Kemmler FR301 Fundamentrohr
aus PE, schwarz, DN300 - Baulänge 1000 mm



HEKAPLAST Verbindungsmuffe DN 75
für HEKAPLAST Kabelschutzrohr



PE-HD Kabelschutzrohr DN 160
50 m/Ring, mit Muffe, schwarz, außen gewellt, innen glatt



Rehau Rauspeed Endkappe
für Mikrokabelrohre, 10 mm



Kabelschutzrohrbogen
1000 mm Rohrlänge, 45°, DN110/3,2



Kemmler FR401 Fundamentrohr aus PE
schwarz, DN400 - BL=1000 mm



Kabelschutzrohrbogen
1000 mm Rohrlänge, 30°, DN110/3,2



Kabelschutzrohrbogen
1000 mm Rohrlänge, 15°, DN110/3,2


Kabelschutzrohre – für eine sichere Leitungsverlegung
Nicht überall können Kabel und Leitungen in der Hausinstallation oder im Gewerbebau sicher unter Putz verlegt werden. Der Aufwand wäre viel zu hoch, um beispielsweise an den Wänden und Decken eines aus Beton gegossenen Kellergeschosses solche Leitungen einzustemmen. Stattdessen werden sie in Kabelschutzrohren verlegt. Diese Art der Verlegung findet auch bei Feuchtraum-Aufputzinstallationen Anwendung. Kabelschutzrohre dienen aber, wie der Name schon sagt, auch dem Schutz von Kabeln und Leitungen. Ohne ein entsprechendes Rohr könnte es beispielsweise bei der Rohinstallation durch mechanische Belastungen zu Beschädigungen an den Kabeln kommen. Ein dritter Aspekt ist die Möglichkeit, Kabel und Leitungen ohne allzu großen Aufwand auswechseln zu können.
Welche Arten von Kabelschutzrohren gibt es?
Es lassen sich grundsätzlich drei verschiedene Varianten unterscheiden:
- starre Installationsrohre aus Kunststoff
- flexible Installationsrohre aus Kunststoff
- verzinkte Stahlpanzerrohre
Starre Installationsrohre werden nochmals anhand der Stärke der Wandung in Gruppen untergliedert. Die Wahl des richtigen Rohrs hängt hier vor allem vom Verwendungszweck und der zu erwartenden mechanischen Belastung ab. Die meisten starren Kabelschutzrohre, die auch Stangenrohre genannt werden, besitzen an einem Ende eine erweiterte Muffe, in die das nachfolgende Rohr eingesteckt werden kann. So lassen sich diese Installationsrohre praktisch endlos verbauen, Verschnitt fällt kaum an. Flexible Installationsrohre erkennt man bereits daran, dass sie auf Rollen geliefert werden. Im allgemeinen Sprachgebrauch werden flexible Kabelschutzrohre auch als Riffelrohre bezeichnet – die typische Riffelung der Oberfläche verleiht dem Rohr seine Flexibilität. Verzinkte Stahlpanzerrohre bieten den besten Schutz, daher kommen sie überall dort zum Einsatz, wo Kabel und Leitungen in Gefahrenbereichen auf dem Putz verlegt sind und ohne das Rohr leicht beschädigt werden könnten.
Für jeden Verwendungszweck das Kabelschutzrohr mit korrekter Wandungsstärke
Installations- und Kabelschutzrohre sind mit unterschiedlich starken Rohrwandungen erhältlich. Bei starren Kabelschutzrohren unterscheidet man in der Regel zwischen mittelschwerem Stangenrohr, das sehr schlagfest ist und sich gut für Aufputz-Installationen eignet, sowie schwerem Stangenrohr, das eine äußerst hohe Druckfestigkeit besitzt und in Bereichen mit starker mechanischer Belastung eingesetzt wird. Flexible Kabelschutzrohre werden zunächst nach Einsatzbereich gegliedert: Beton-, Unterputz- oder Hohlwandinstallation. Bei Rohren für die Betonverlegung gibt es zudem wieder Varianten für mittelschwere und starke mechanische Belastung.
Achten Sie bei einer Verlegung in Hohlwänden darauf, dass alle Bögen sicher und unbeweglich befestigt sind, sonst wird das spätere Einziehen von Leitungen schnell zum Geduldsspiel. Achten Sie bei der Auswahl des passenden Kabelschutzrohrs auch auf einen ausreichend großen Durchmesser. Grundsätzlich ist es aus Platz- und Kostengründen sinnvoll, den Rohrdurchmesser so gering wie möglich zu halten – andererseits kann es aber auch empfehlenswert sein, ein größeres Rohr zu verlegen, um nachträglich eventuell erforderlich werdende Kabel einziehen zu können.
Kabelschutzrohr – reiner Schutz oder Verlegehilfe?
Früher wurden Kabel und Leitungen vor allem bei Unterputzinstallationen grundsätzlich als Einzeldrähte in Kabelschutzrohre eingezogen. Der Grund hierfür war, dass sich die Klemmstellen älterer Elektroinstallationen häufiger lösten und die Anschlüsse verbrannten. Solche Drähte mussten ausgewechselt werden, was durch die einzelne Verlegung wesentlich erleichtert wurde. Dieses Problem besteht bei modernen Elektroinstallationen angesichts ausgereifter Klemmtechnik nicht mehr. Es gibt dennoch mehrere Gründe, die für eine Verlegung von Kabeln und Leitungen in Schutzrohren sprechen:
- Einhaltung von Vorschriften
- Rohinstallation kann erst zu einem späteren Zeitpunkt abgeschlossen werden
- Kabel und Leitungen sollen leicht auswechselbar sein
- Aufputzverlegung der Kabel
Ein typisches Beispiel für die Notwendigkeit von Kabelschutzrohren zur Einhaltung von Vorschriften ist die Installation von Telefonleitungen – praktisch alle Telekommunikationsanbieter verlangen, dass die Kabel bis zur ersten Telefondose auswechselbar verlegt werden müssen. Können bestimmte Arbeiten zum Abschluss der Rohinstallation erst später ausgeführt werden, ist die Verwendung von Schutzrohren ebenfalls sinnvoll – so werden sie beim weiteren Baufortschritt nicht beschädigt.
Fernsehkabel und Datenleitungen sollten immer auswechselbar in einem Kabelschutzrohr verlegt werden, denn Übertragungstechniken können sich ändern und ein anderes Kabel erforderlich machen. Um in Kellerräumen eine aufwändige Unterputzinstallation zu vermeiden, lassen sich Kabel sehr einfach und zudem auch optisch ansprechend in Stangenrohren verlegen. Finden Sie jetzt im Kemmler-Onlineshop Rohre, Endtüllen, Klickschellen und sonstiges Zubehör für Ihre Elektroinstallation.