Rasen & Düngemittel

Für ansprechende Grünflächen

Kaum etwas drückt eine schöne Gartenkultur besser aus als ein gepflegter Rasen. Um ein vorbildliches Ergebnis zu erhalten, müssen Sie aber nicht nur die richtige Fläche dafür bereitstellen, sondern vor allem zweierlei mit Bedacht wählen: Rasensorte und Düngemittel.

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Die richtige Grassorte auswählen

Rasenmischungen werden zum einen im Hinblick auf ihren Zweck zusammengestellt und ausgesät, zum anderen spielt der Untergrund, der den Rasen annehmen soll, eine wichtige Rolle. Die Gründe hierfür liegen auf der Hand: Strapazierfähige Gräser, die eine häufige Begehung und auch tobende Kinder aushalten sollen, müssen eine tiefere Verwurzelung aufweisen als beispielsweise Zierrasen, der eher betrachtet als begangen wird. Wer sich ein abwechslungsreicheres Grün wünscht und mit unterschiedlichen Böden zu rechnen hat, wird sich möglicherweise eher für einen Landschaftsrasen entscheiden. Dieser kann – je nach Saatmischung – verschiedene Kräuter aufweisen, die sowohl für Trockenlagen wie Südböschungen und Rohböden als auch bei staunässegefährdeten Böden geeignet sind. Sportrasen, der häufig nachgesät werden muss, und Schotterrasen, der für Parkplatzflächen genutzt wird, werden ebenso nach ihrem Zweck ausgewählt. Auch Golfrasen, der so anspruchsvoll ist, dass er in offizieller Funktion nur von Greenkeepern mit Grundausbildung der DEULA angelegt werden darf, müssen Sie mit spezieller Saat anlegen. Hier können Sie noch einmal zusätzlich nach Einzelzwecken wie Verbindungswegen, Vorgrün oder Abschlagsflächen unterscheiden.

Doch nicht nur der Untergrund ist ein wichtiger Aspekt – auch die Lage hin zu direkter oder eher indirekter Sonneneinstrahlung sollten Sie bedenken. Es gibt beispielsweise spezielle Schattenrasen, die sich für Gartenbereiche eignen, in denen der Lichteinfall nur gering ist. Andere Sorten benötigen hingegen viel Licht und kommen daher nur in sonnigen Bereichen zum Einsatz. Ganz gleich welchen Rasen Sie hier benötigen – Regel-Saatgut-Mischungen (RSM) sind in vielfältigen Ausführungen erhältlich.

Grassamen oder Rollrasen – worin bestehen die Unterschiede?

Wenn Sie eine Rasenfläche neugestalten, dann haben Sie die Auswahl zwischen Rollrasen und Grassamen. Rollrasen wird zwischen März und November verlegt und bietet den Vorteil, dass damit die neue Grünfläche schnell ansprechend aussieht. Grundsätzlich ist er sogar bereits nach dem Anbringen begehbar, doch auch hier ist Vorsicht geboten: Um sich einzuwurzeln und damit halbwegs belastbar zu sein, benötigen Rollrasenmatten für gewöhnlich mindestens eine Woche. Nach sechs Wochen haben Sie Ihr gewünschtes Ergebnis: Die Fläche ist grün und vollständig verfestigt. Doch diese Geschwindigkeit hat ihren Preis: Rollrasen ist vergleichsweise teuer. Günstiger kann es sein, Grassamen zu verwenden. Bei Kemmler bieten wir Ihnen hierfür ein breites Angebot an, mit dem es bei etwas Pflege ebenfalls möglich ist, bereits nach wenigen Wochen die ersten Tage im Grünen zu genießen. Grassamen sind außerdem erforderlich, wenn Sie den Rasen in kleineren Bereichen ausbessern müssen. In diesem Fall ist der Rollrasen ungeeignet, während Sie mit Grassamen Ihrem Garten schnell wieder zu einem ansprechenden Erscheinungsbild verhelfen.

Düngemittel: Nährstoffe für den Garten

Damit Pflanzen richtig wachsen, benötigen sie zahlreiche Nährstoffe. Insbesondere Stickstoff (N), Phosphor (P) und Kalium (K) sind von großer Bedeutung. Daher verfügen die meisten Dünger über den Zusatz NPK, der bezeugt, dass die entsprechenden Nährstoffe darin enthalten sind. Hier stehen sowohl mineralische als auch organische Düngemittel zur Auswahl. Insbesondere in der Landwirtschaft kommt häufig Mineraldünger – auch als Kunstdünger bezeichnet – zum Einsatz. Diese sorgen für ein umfangreiches Nährstoffangebot und ermöglichen dadurch eine hohe Produktivität. Die meisten privaten Gartenbesitzer ziehen jedoch organische Düngemittel vor. Dabei kann es sich beispielsweise um Humus, Hornspäne oder Knochenmehl handeln. Derartige Produkte sind besonders umweltfreundlich.

Spezialdünger für den Rasen

Ein schöner Rasen und Düngemittel gehen Hand in Hand. Während Sie gewöhnliche Zusätze für fast alle Pflanzen verwenden können, ist für den Rasen stets ein Spezialdünger erforderlich. Das liegt daran, dass sich die Anforderungen der Gräser deutlich von denen anderer Gewächse unterscheiden. Beispielsweise ist hierbei der Phosphorgehalt recht gering. Dieser Nährstoff ist zwar für das Wurzelwachstum notwendig, in zu großen Mengen fördert er jedoch die Unkrautbildung. Rasendünger haben in erster Linie einen hohen Stickstoffgehalt, der für das Wachstum der Gräser unverzichtbar ist. Ein weiterer wichtiger Bestandteil ist Kalium. Dieser Nährstoff führt dazu, dass das Gras besonders widerstandsfähig wird.

Bei der Düngung des Rasens ist es wichtig, dass die Nährstoffabgabe langsam und gleichmäßig verläuft. Daher handelt es sich in der Regel um Granulate, die sich nur langsam auflösen. Das verhindert zum einen, dass der Rasen durch eine Überdüngung verbrennt. Zum anderen ist dadurch die Nährstoffversorgung langfristig abgesichert.

Den Rasen richtig düngen

Zierrasenflächen sollten etwa zwei Mal pro Jahr gedüngt werden. Da die Beanspruchung hier nicht so hoch ist, ist auch die Wurzelstärke keinen größeren Belastungen ausgesetzt und erfordert somit keine weitere Unterstützung. Bei besonders beanspruchten Flächen ist auch eine dritte Düngung sinnvoll. Ein Rasen, der stärkeren Belastungen ausgesetzt ist – wenn er beispielsweise bespielt wird – sollte drei Mal im Jahr gedüngt werden. April, Juni und August sind die hierfür bevorzugten Zeiträume. Wer seinem Rasen helfen möchte, gut gestärkt und vorbereitet durch den Winter zu kommen, düngt im Oktober mit einer Extraportion Kalium. Nach dem Düngen müssen Sie den Rasen gründlich bewässern, damit die Nährstoffe die Wurzeln erreichen. Auf diese Weise können Sie Ihre Grünfläche gesund und schön halten. Bestellen Sie jetzt Saatgut für Ihren Rasen und Düngemittel in unserem Kemmler-Onlineshop!