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WDVS-Dämmung

Knauf Dämmplatte Standard 032 1000x500x100 mm

Knauf Dämmplatte Standard 032

1000x500x100 mm, EPS, WLZ 0,032, grau, 2,0 m²/Packung

Artikelnummer: 3036100036

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inkl. MwSt.

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Knauf Sockeldämmplatte 035 1000x500x180 mm

Knauf Sockeldämmplatte 035

1000x500x180 mm, Polystyrol, WLZ 0,035, 1,0 m²/Packung

In 6 Varianten

Artikelnummer: 3036250047

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Knauf EPS Dämmplatte Standard 032 1000x500x30 mm EPS 032

Knauf EPS Dämmplatte Standard 032

1000x500x30 mm, Polystyrol, WLZ 0,032, grau, 8,0 m²/Packung

In 6 Varianten

Artikelnummer: 3036100049

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Knauf MW Lamellenplatte Volamit 040 1200x200x160 mm

Knauf MW Lamellenplatte Volamit 040

1200x200x160 mm, für Warm-Wand Plus, WLZ 0,040, 0,96 m²/Packung

In 5 Varianten

Artikelnummer: 3036150136

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Knauf EPS Dämmplatte Standard 035 1000x500x180 mm EPS 035 weiß

Knauf EPS Dämmplatte Standard 035

1000x500x180 mm, Polystyrol, WLZ 0,035, weiß, 1,0 m²/Packung

In 5 Varianten

Artikelnummer: 3036100168

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Isover Kontur FSP 1 032 Fassaden Dämmplatte 1250x600x60 mm

Isover Kontur FSP 1 032 Fassaden Dämmplatte

1250x600x60 mm, Glaswolle vlieskaschiert, 6 m²/Packung

In 3 Varianten

Artikelnummer: 4025190001

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Kemmler

IsoBouw WDVS Hartschaum

1000 x 500 x 30 mm

In 3 Varianten

Artikelnummer: 3036100117

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Kemmler PS 032 G Fassadendämmplatte 1000x500x220 mm

Kemmler PS 032 G Fassadendämmplatte

1000x500x220 mm, WLG 032, stumpf, 1,0 m²/Bund

Artikelnummer: 3036100013

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Kemmler

Knauf Gips PF SLIMTHERM 022

1200x400x50 mm, 5,28 m²/Packung

Artikelnummer: 3036200030

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Kemmler

Knauf Gips PF SLIMTHERM 022

1200x400x40 mm, 6,72 m²/Packung

Artikelnummer: 3036200029

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Kemmler

Knauf Gips PF SLIMTHERM 022

1200x400x140 mm, 1,92 m²/Packung

Artikelnummer: 3036200037

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inkl. MwSt.

Kemmler

Knauf Gips PF SLIMTHERM 022

1200x400x100 mm, 2,88 m²/Packung

Artikelnummer: 3036200035

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WDVS-Dämmung – Wärmeschutz im Winter, Hitzeschutz im Sommer

Bei einem Wärmedämmverbundsystem, kurz WDVS, ist die Dämmung der zentrale Bestandteil. Sowohl das Material, aus dem sie besteht, als auch die Stärke, in der sie aufgebracht ist, beeinflussen die Dämmwirkung einer WDVS-Dämmung. Dabei dient eine Dämmschicht nicht nur der Energieersparnis, auch vor sommerlicher Hitze und Außenlärm sowie der Bildung von Schimmel an den Innenwänden bietet ein Wärmedämmverbundsystem Schutz. Verwendet werden WDVS-Dämmungen bei der energetischen Sanierung von Bestandsgebäuden, aber auch bei der Errichtung von Neubauten.

Aufgaben und Vorteile einer WDVS-Dämmung

Mit der Aufbringung eines Wärmedämmverbundsystems, ob an einem Neubau oder einem Altbau, werden mehrere Ziele verfolgt. Hauptargument für die Dämmung eines Gebäudes ist die Steigerung seiner Energieeffizienz im Vergleich zu einem ungedämmten Haus. Ist das WDVS fachgerecht ausgeführt, sorgt es in den Wintermonaten dafür, die Wärmeverluste durch die Außenwand so gering wie möglich zu halten. Damit sinkt auch der Energieverbrauch der Heizung. Dies wird nicht zuletzt durch eine Reduzierung der Heizkosten spürbar.

Aber auch in den Sommermonaten steigert ein WDVS den Wohnkomfort innerhalb eines Gebäudes. An heißen Tagen hindert es die Außenwände daran, sich durch die Wärmestrahlung zu sehr aufzuheizen und diese Wärme an die Innenräume abzugeben. Insgesamt sorgt die Dämmschicht das ganze Jahr über für ein gleichbleibendes, angenehmes Wohnklima im Haus. Gerade Wohngebäude, die an viel befahrenen Straßen liegen, profitieren von einer Außendämmung, da diese auch den Schallschutz der Außenwand verbessert. Steigt man tiefer in die bauphysikalischen Eigenschaften einer gedämmten Wand ein, zeigen sich weitere Vorteile.

WDVS-Dämmung verhindert Schimmelbildung

Gerade in ungedämmten und schlecht isolierten Gebäuden, die zudem nicht ausreichend gelüftet werden, haben die Bewohner häufig mit Schimmel zu kämpfen. Die Ursache hierfür liegt an den schnell erkaltenden Außenwänden. Unter bestimmten Wetterbedingungen kühlt die Innenoberfläche der Wände so weit ab, dass die Feuchtigkeit aus der Raumluft an diesen Flächen kondensiert. Erfolgt in dem betroffenen Raum keine ausreichende Luftzirkulation, können diese feuchten Stellen nicht trocknen. Nässe, die nicht sofort abtransportiert wird, ist wiederum der ideale Nährboden für Schimmelsporen. Nach kurzer Zeit bildet sich unter diesen Umständen ein Schimmelpilz, der sich im schlimmsten Fall negativ auf die Gesundheit und das Wohlbefinden des Bewohners auswirkt. Ein zweites Problem ist, dass der Schimmel in diesem Fall auf die Konstruktion zurückzuführen ist. Somit wird er auch nach einer kompletten Beseitigung unter hoher Wahrscheinlichkeit zurückkehren. Abhilfe schafft hier eine WDVS-Dämmung, da diese ein zu starkes Auskühlen der Wandoberfläche dauerhaft verhindert.

Arten von WDVS-Dämmungen

Dank ihrer weiten Verbreitung sind WDVS-Dämmungen in den unterschiedlichsten Varianten erhältlich. Unter den vielen Dämmstoffen werden Polystyrol-Platten am häufigsten verwendet. Mit diesem Werkstoff lassen sich Wärmedämmverbundsysteme relativ kostengünstig und in kurzer Zeit herstellen. Gängig sind darüber hinaus Dämmmatten aus Mineralwolle, die aus Stein- oder Glaswolle hergestellt werden. Sie haben den Vorteil, dass sie teilweise als nicht brennbar eingestuft werden und daher auch bei sehr hohen Gebäuden zum Einsatz kommen dürfen. Auch Freunde von Naturbaustoffen werden diese Variante bevorzugen. Spezielle Platten werden überall dort benötigt, wo die Dämmung mit dem Erdreich und damit ständig mit Feuchtigkeit in Berührung kommt. Sockelzonen beispielsweise erhalten mit einer Perimeterdämmung eine Dämmschicht, die belastbar und feuchteunempfindlich ist.

WDVS Dämmung
WDVS Dämmung

Aufbau einer Fassadendämmung mit einem WDVS

Aus wirtschaftlicher Sicht liegen die Vorteile eines Wärmedämmverbundsystems gegenüber anderen Fassadendämmsystemen wie der vorgehängten Fassade in der kostengünstigen und unkomplizierten Herstellung sowie der vergleichsweise dünnen Aufbaustärke. Die Montage eines WDVS erfolgt in wenigen Schritten, setzt allerdings einen ebenen und sauberen Untergrund voraus. Je nach Gebäudehöhe und Tragfähigkeit des Untergrundes wird die WDVS-Dämmung mittels Dübeln oder Kleber an der Außenwand befestigt. Zur Erhöhung der Belastbarkeit und zur Vermeidung von Rissen im Putz wird im Anschluss eine Armierungsschicht über die gesamte Fläche aufgebracht. Diese besteht aus einem Armierungsgewebe, das in einen vorher aufgetragenen Unterputz oder auch Armierungsputz eingelegt wird. Der folgende Außenputz kann je nach Belieben mit einem zusätzlichen Farbanstrich versehen werden.

Tipps zur Auswahl der WDVS-Dämmung

Welche WDVS-Dämmung bei einem Bauvorhaben zur Ausführung kommt, diese Entscheidung wird nicht nur durch die Kosten oder die Auswahl des Bauherrn beeinflusst. Auch die Brandschutzanforderungen an das Gebäude, die in den jeweiligen Landesbauordnungen enthalten sind, sowie die Vorgaben aus der Energieeinsparverordnung bezüglich des Wärmedurchgangskoeffizienten von Außenwänden spielen eine Rolle. Beide Eigenschaften sind den Datenblättern des jeweiligen Dämmstoffes zu entnehmen. Um eine lange Lebensdauer und einwandfreie Funktion sicherzustellen, ist es zudem wichtig, dass alle Komponenten des Wärmedämmverbundsystems, vor allem die Dämmung und der Putz, aufeinander abgestimmt sind. Entscheiden Sie sich jetzt für Ihre Dämmung und schauen Sie bei unserem Onlineshop vorbei!

Mögliche Nachteile von WDVS-Dämmungen

Wärmedämmverbundsysteme bieten viele Vorteile, allerdings gibt es auch Aspekte, die als nachteilig empfunden werden können. Ein häufiger Kritikpunkt ist die Anfälligkeit für mechanische Schäden, insbesondere bei weichen Dämmstoffen wie EPS. Stoßbelastungen oder Hagelschlag können die Oberfläche beschädigen, wenn kein verstärktes Gewebe oder Panzergewebe verwendet wird. Zudem erfordert ein WDVS eine fachgerechte Verarbeitung. Fehler beim Kleben, Dübeln oder Verputzen können zu Rissen, Feuchtigkeitseintritt oder Algenbildung führen. Auch die Optik wird manchmal kritisiert, da WDVS-Fassaden in den frühen Jahren der Technik weniger strukturelle Vielfalt boten als massive Putzfassaden. Moderne Systeme haben dieses Problem weitgehend behoben.

Entsorgung: Ist WDVS Sondermüll?

Ob ein WDVS als Sondermüll gilt, hängt vom verwendeten Dämmstoff ab. Mineralwolle muss je nach Zusammensetzung und Herstellungsjahr gesondert entsorgt werden, gilt jedoch nicht zwingend als Sondermüll. EPS-Dämmstoffe sind grundsätzlich kein Sondermüll – außer sie enthalten das Flammschutzmittel HBCD, das bis 2016 verwendet wurde. Diese alten Dämmstoffe wurden zeitweise als gefährlicher Abfall eingestuft, heute jedoch wieder überwiegend als nicht-gefährlicher Abfall entsorgt. Wichtig ist eine fachgerechte Abtrennung der Materialien, da WDVS aus mehreren Schichten besteht. Moderne Holzfaser- oder Resol-Dämmstoffe können meist problemlos und umweltgerecht entsorgt oder recycelt werden.

Brandschutzanforderungen und Vorschriften

Der Brandschutz ist ein wesentlicher Teil der WDVS-Planung. Mineralwolle-Dämmungen gelten als „nicht brennbar“ und erfüllen die höchsten Brandschutzklassen. EPS- und andere Polystyrolsysteme sind „schwer entflammbar“ und dürfen nur mit systemgerechten Brandsperren (Brandriegeln) eingesetzt werden. Die Landesbauordnungen schreiben vor, welche Materialien in welchen Gebäudeklassen verbaut werden dürfen. Bei höheren Gebäuden ab GK 4 ist häufig nicht brennbare Dämmung vorgeschrieben. Zudem muss die gesamte Fassade nach DIN 4102 bzw. EN 13501 zertifiziert sein. Ein korrekt ausgeführtes WDVS erfüllt alle sicherheitsrelevanten Vorschriften und gilt bei fachgerechtem Aufbau als brandsicher.

Ökologische Auswirkungen von WDVS-Dämmungen

Die Umweltauswirkungen eines WDVS hängen stark vom verwendeten Dämmstoff ab. EPS verursacht bei der Herstellung höhere CO₂-Emissionen, reduziert aber über seine Lebensdauer deutlich mehr Energieverbrauch, sodass die Bilanz meist positiv ausfällt. Mineralwolle benötigt viel Energie in der Produktion, bietet jedoch eine lange Lebensdauer und ist recycelbar. Holzfaser-Dämmungen sind besonders nachhaltig, da sie aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt werden und sehr gute ökologische Eigenschaften besitzen. Grundsätzlich übertrumpft der Einsparungseffekt von Heizenergie meist jeden ökologischen Nachteil – insbesondere bei Bestandsgebäuden mit hohem Energieverbrauch. Wichtig ist eine fachgerechte Entsorgung und regelmäßige Wartung, um die Lebensdauer eines WDVS zu maximieren.

FAQ WDVS-Dämmung

Welche Dämmstoffe werden im WDVS eingesetzt?

In Wärmedämmverbundsystemen werden vor allem EPS (expandiertes Polystyrol), Mineralwolle, Holzfaserplatten und Resol-Hartschaum verwendet. Jeder Dämmstoff bietet spezifische Vorteile: EPS ist leicht und kostengünstig, Mineralwolle überzeugt durch hervorragenden Brandschutz, Holzfaser bietet nachhaltige Eigenschaften und Resol erreicht besonders niedrige Wärmeleitwerte.

Wie dick sollte die Dämmung bei einem WDVS sein?

Die ideale Dämmstärke hängt von den energetischen Anforderungen und dem verwendeten Dämmstoff ab. Übliche Dämmstärken liegen zwischen 12 und 20 cm. Für Effizienzhaus-Standards oder besonders hohe Energieeinsparungen werden häufig größere Dämmstärken eingesetzt.

Wie wird die Dämmung im WDVS befestigt?

Die Dämmplatten werden je nach System mit WDVS-Kleber vollflächig oder im Punkt-Wulst-Verfahren verklebt. Zusätzlich erfolgt eine mechanische Befestigung durch Dämmstoffdübel. Anzahl und Art der Dübel richten sich nach Windlast, Untergrund und den Vorgaben des jeweiligen WDVS-Herstellers.

Warum ist die Dämmung im WDVS so wichtig?

Die Dämmung ist das zentrale Element eines WDVS. Sie reduziert Wärmeverluste, senkt Heizkosten, verbessert das Raumklima und schützt die Bausubstanz. Zudem trägt eine effektive Dämmung zur CO2-Reduktion und zur langfristigen Wertsteigerung von Gebäuden bei.

Wie lange hält eine WDVS-Dämmung?

Bei fachgerechter Ausführung kann eine WDVS-Dämmung eine Lebensdauer von etwa 30 bis 50 Jahren erreichen. Eine hochwertige Verarbeitung, intakte Putzschichten und regelmäßige Wartung der Fassade erhöhen die Langlebigkeit des gesamten Systems erheblich.