Outdoor-Fliesen

Garten oder Terrasseverschönern

Fliesen sind für viele etwas für den Innenbereich, etwa für die Küche oder das Bad – sie lassen sich allerdings auch durchaus im Außenbereich verwenden. Ob für Terrassen, Mauern, Wege oder Pavillonböden, für praktisch jede nur denkbare Möglichkeit findet sich auch eine passende Fliese.

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Allerdings sind Outdoor-Fliesen Wind und Wetter ausgesetzt, daher müssen sie einige bestimmte Eigenschaften mitbringen, um dieser Beanspruchung widerstehen zu können. Kemmler zeigt Ihnen, worauf es bei Outdoor-Fliesen ankommt und wie Sie schnell und einfach die richtige Fliese für Ihr Bauprojekt finden.

Bei Outdoor-Fliesen absolut entscheidend: das Material

Wie eingangs erwähnt, sind Fliesen für den Außenbereich besonderen Belastungen ausgesetzt – größere Mengen Feuchtigkeit und vor allem Frost können schwere Schäden anrichten, wenn Sie sich für die falschen Fliesen entscheiden. Maßgeblich ist hier das Material beziehungsweise dessen Porosität. Steingut war zum Beispiel früher das am häufigsten verwendete Keramikmaterial für Fliesen, allerdings ist es recht porös und hat daher eine vergleichsweise hohe Wasseraufnahme von 10 %. Das bedeutet, dass 10 % der Eigenmasse an Wasser in die Fliese dringen können. Fallen dann die Temperaturen, gefriert das Wasser und gewinnt dabei an Volumen – die Folge: Die Fliese wird durch den steigenden Druck von innen herausgesprengt und muss ersetzt werden.

Dementsprechend sind Fliesen aus Steingut nicht für den Außenbereich geeignet, ebenso wenig wie Fliesen aus anderen Materialien, die eine ähnlich hohe Wasseraufnahme haben. Als frostsicher gilt eine Outdoor-Fliese, wenn sie eine Wasseraufnahme von 3 % oder weniger hat. Das trifft vor allem auf Fliesen aus Steinzeug und Feinsteinzeug zu. Diese beiden Materialien sind zudem sehr robust und können aufgrund der Herstellungsmethode sowohl glasiert als auch unglasiert im Außenbereich eingesetzt werden. Sind die Fliesen besonders viel Feuchtigkeit ausgesetzt, etwa, weil sie am unteren Ende eines Hangs verlegt werden, empfiehlt sich entweder eine zusätzliche Entwässerung oder die Verwendung von Feinsteinzeug-Fliesen. Letztere haben nur eine sehr geringe Wasseraufnahme von 0,5 % und können daher selbst größeren Mengen Wasser ohne Weiteres widerstehen.

Terrakotta wird ebenfalls gerne als Material für Outdoor-Fliesen eingesetzt, da es jedoch recht porös ist, kommen hier in der Regel nur Modelle mit Glasur in Frage. Terrakotta wird schon seit der Antike als Baumaterial verwendet und begeistert auch heute noch durch seinen rot-braunen, warmen Farbton.

Ob Fliesen aus Naturstein für den Außenbereich geeignet sind, hängt vom jeweiligen Gesteinstyp ab. Sehr harte Varianten, wie etwa Granit, nehmen in der Regel nur sehr wenig Wasser auf und sind daher frostsicher. Weichere Gesteinsarten, wie zum Beispiel Sand- oder Kalkstein, sollten Sie dagegen besser nicht für Ihre Terrasse oder den Garten nutzen.

Glas eignet sich grundsätzlich auch für den Außenbereich, da es kein Wasser aufnimmt. Das Material ist allerdings ansonsten relativ empfindlich, aus diesem Grund wird es meist nur für Wandfliesen verwendet. Dort kann es aber wunderbar für Bordüren, Mosaik-Elemente oder andere optische Akzente genutzt werden, denn es lässt sich problemlos einfärben und ermöglicht so eine immense gestalterische Vielfalt.

Übrigens: Im Außenbereich sollten in jedem Fall frostsichere Fliesen verwendet werden, auch wenn Sie die Fliesen in geschützten Bereiche verlegen, etwa unter einem Vordach. Der Grund dafür ist, dass selbst in solchen geschützten Bereichen Feuchtigkeit in die Fliesen dringen und bei Frost große Schäden anrichten kann.

Weitere wichtige Eigenschaften bei Bodenfliesen

Wenn Sie sich bei Outdoor-Fliesen für ein frostsicheres Modell entschieden haben, ist das schon einmal ein erster, wichtiger Schritt. Insbesondere bei Bodenfliesen sollten Sie allerdings noch einige weitere Kriterien beachten, um wirklich eine passende Fliese zu erwischen.

Zum einen wäre da die Rutschsicherheit, die gerade im Außenbereich eine wichtige Rolle spielt. Eine erhöhte Rutschsicherheit – das entspricht Klasse R10 – ist in jedem Fall empfehlenswert, bei Schrägen, etwa auf einem Weg, sind sogar Fliesen der Klassen R11 oder R12 sinnvoll. Das zweite wichtige Kriterium ist die Abriebfestigkeit, die bei Fliesen in fünf Kategorien unterteilt wird, von Klasse I bis V. Fliesen der Klassen I und II eignen sich nur als Wandfliesen, ab Klasse III sind die Fliesen auch für den Boden geeignet. Da Outdoor-Fliesen jedoch einer besonders hohen Beanspruchung ausgesetzt sind, sollten Sie sich hier möglichst für Modelle der Abriebklassen IV und V entscheiden.

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